National Electronic Patient Information System (ePIS) in Bhutan
Ursprungssprache: Englisch
Land
Bhutan
Abdeckung
National
Anzahl der Implementierungsstandorte
302
Leitende Organisation
Implementierungspartner
N/A
Gesundheitsfokusbereich
Alle
Dienstleistungen
Gesundheitsmanagement-Informationssysteme (HMIS)
Impfung
Elektronische Krankenakte
Ermöglichende Technologien
Big Data-Analytik
Software
Telefon
Standards
ICD-11
HL7 FHIR
DICOM
Werkzeuge
N/A
Finanzierungsquellen
Spender
Staatliche Mittel
Geschäftsmodell
Kein Geschäftsmodell
Finanzierer
Zusammenfassung
Das ePIS-Projekt zielt darauf ab, ein landesweites elektronisches Gesundheitsinformationssystem zu schaffen, das die Erfassung, den Zugriff und den Austausch von Patientenakten zwischen Gesundheitsdienstleistern standardisiert. Durch den Ersatz fragmentierter Papierprozesse verbessert es die Kontinuität und Qualität der Versorgung und unterstützt datengestützte Entscheidungen mit zeitnahen und zuverlässigen Gesundheitsinformationen, die sowohl für die klinische als auch für die Verwaltung des Gesundheitssystems unerlässlich sind. Zu den wichtigsten Zielen gehören die Sicherstellung, dass bis Juni 2026 mindestens 90 % der Patientenkontakte in Gesundheitseinrichtungen elektronisch in ePIS erfasst werden, und die Bereitstellung eines Echtzeit-Zugriffs auf standardisierte Gesundheitsberichte und Dashboards für nationale und regionale Gesundheitsmanager bis Dezember 2026, wobei die allgemeine Bevölkerung im Fokus steht.
Schlüsselwörter
Datengestützte politische Entscheidungen
Maßnahmen im Bereich der digitalen Gesundheit
Digitale Technologie
Digitale Gesundheit
Digitale Gesundheitslösungen
Publikationen
Erkenntnisse - Gelerntes
Herausforderungen
Die Umsetzung stieß auf Widerstände gegen Veränderungen bei den Gesundheitsfachkräften, die von papierbasierten auf digitale Aufzeichnungen umstellten; diese Widerstände waren auf Bedenken hinsichtlich der Arbeitsbelastung, Störungen der Arbeitsabläufe und unterschiedlicher digitaler Kompetenz zurückzuführen. Eine hohe klinische Arbeitsbelastung und Personalfluktuation schränkten den Umfang und die Einheitlichkeit der Schulungen ein. Zu den technischen Herausforderungen zählten eine uneinheitliche IKT-Infrastruktur, insbesondere hinsichtlich der Konnektivität und der Stromversorgungssicherheit in abgelegenen Einrichtungen, eine begrenzte Verfügbarkeit von Geräten sowie anfängliche Datenduplikate aufgrund fehlender standardisierter Datendefinitionen und eindeutiger Identifikatoren. Die Systemleistung und Benutzerfreundlichkeit mussten mit zunehmendem Umfang der Einführung kontinuierlich optimiert werden. Kontextuelle Faktoren – Die Umsetzung erfolgte inmitten institutioneller und regulatorischer Veränderungen, darunter sich weiterentwickelnde Governance-Regelungen für digitale Gesundheitssysteme und steigende Anforderungen in Bezug auf Datenschutz und Datenaustausch.
Widerstand gegen den Wandel
Digitale Kompetenz
Verfügbarkeit der Infrastruktur
Skalierbarkeit der Infrastruktur
Politische, rechtliche und Compliance-Hindernisse
Ressourcenplanung und Nachhaltigkeit
Empfehlungen
Diese Veränderungen erforderten zwar Anpassungen im Laufe des Prozesses, unterstrichen jedoch zugleich die Bedeutung standardisierter digitaler Gesundheitssysteme. Fördernde Faktoren – Eine starke Führung durch das Gesundheitsministerium, eine enge Zusammenarbeit mit GovTech sowie die aktive Einbindung von Klinikern und Verwaltungsmitarbeitern unterstützten die Einführung. Politische Entwicklungen und neue gesetzliche Anforderungen an elektronische Aufzeichnungen und Berichterstattung legitimierten die Nutzung von ePIS zusätzlich. Ein schrittweiser Einführungsansatz ermöglichte iterative Verbesserungen auf der Grundlage von Nutzer-Feedback. Bewährte Verfahren – Zu den wichtigsten bewährten Verfahren gehörten eine nutzerzentrierte Systemgestaltung, die Ausbildung von Ausbildern und Blended-Learning-Ansätze, standardisierte Datenelemente und Arbeitsabläufe sowie die Verwendung offener Standards und APIs zur Unterstützung der Interoperabilität. Klare Governance-Strukturen und eine regelmäßige Abstimmung zwischen den Beteiligten stärkten die Abstimmung und Rechenschaftspflicht. Auswirkungen auf Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit – Für die Nachhaltigkeit sind klare Zuständigkeiten, Datenverwaltung und Finanzierungsmechanismen unerlässlich. Skalierbare digitale Gesundheitssysteme erfordern eine robuste Architektur, offene Standards und kontinuierlichen Kapazitätsaufbau. Routinemäßige ePIS-Daten bieten zudem Möglichkeiten für operative Forschung und evidenzbasierte Planung, was den langfristigen Wert des Systems stärkt.
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2026-01-22
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Tandin Dorji on 2026-01-22
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