i-MoMCARE powered by MEDplat
Ursprungssprache: Englisch
Land
Kambodscha
Abdeckung
Regional
Anzahl der Implementierungsstandorte
26
Leitende Organisation
Implementierungspartner
Gesundheitsfokusbereich
Sexuelle und reproduktive Gesundheit
Gesundheit von Müttern und Kindern
Primäre Gesundheitsversorgung
Gesundheitsförderung
Impfung / Immunisierung
Dienstleistungen
Impfung
Gemeinschaftsbasierte Informationssysteme
Elektronische Krankenakte
Lernen und Ausbildung
Entscheidungshilfe
Öffentliche Gesundheit und Krankheitsüberwachung
Gesundheitsmanagement-Informationssysteme (HMIS)
Bereitschaft und Reaktion auf Notfälle
Vorausschauende Gesundheit und Frühdiagnose
Ermöglichende Technologien
Telefon
Cloud Computing
Niedriger Code - Kein Code
Software
Standards
JSON
SNOMED
HL7 FHIR
ICD-10
Werkzeuge
Finanzierungsquellen
Spender
Forschungsstipendien
Geschäftsmodell
Andere
Finanzierer
Zusammenfassung
i-MoMCARE, das auf der MEDplat-Plattform entwickelt wurde, revolutioniert die Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern in Kambodscha, indem es eine integrierte digitale Plattform für Village Health Support Groups (VHSGs) und Mitarbeiter von Gesundheitszentren (HC) bietet. Die mobile Anwendung ermöglicht es den VHSGs, Schwangere und Mütter zu registrieren, Termine zu vereinbaren, Krankenakten zu verwalten und Aufklärungsvideos zu präsentieren. Die Mitarbeiter der Gesundheitszentren können über eine Webschnittstelle die Aktivitäten der VHSGs verfolgen, auf die Patientenhistorie zugreifen und auf Komplikationen untersuchen. Durch den Einsatz von MEDplat steigert i-MoMCARE die betriebliche Effizienz, minimiert den Papierkram, verbessert die Koordination der Versorgung und ermöglicht die Skalierbarkeit für weitere Gesundheitsprogramme, wodurch die digitale Gesundheitsinfrastruktur in Kambodscha für eine nachhaltige Wirkung gestärkt wird.
Zu den wichtigsten Vorteilen gehören ein digitales Lernzentrum zur Förderung der digitalen Kompetenz der VHSG, eine automatische Risikoerkennung für Risikoschwangerschaften und neonatale Komplikationen, ein effizientes Versorgungsmanagement, das rechtzeitige Überweisungen erleichtert, und eine Echtzeit-Entscheidungshilfe für die Gesundheitsverwaltung. Das Programm unterstützt eine durchgängige Betreuung, um eine umfassende Unterstützung von der Schwangerschaft bis zur Nachsorge nach der Geburt und Impfungen zu gewährleisten.
In Zusammenarbeit mit der NUS, der UHS in Kambodscha und Argusoft werden Folgenabschätzungen im Rahmen einer zweiarmigen, randomisierten, kontrollierten Cluster-Studie durchgeführt, um die Wirksamkeit, Durchführbarkeit und Kosteneffizienz von i-MoMCARE bei der Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern zu bewerten.
Zukünftige Pläne zielen darauf ab, bis 2025 ein automatisiertes Berichtswesen für das Gesundheitsministerium zu integrieren, bis 2026 den Erfassungsbereich auf nicht übertragbare Krankheiten auszudehnen und bis 2027 die digitale Kompetenz von 80 % der kommunalen Gesundheitsarbeiter zu verbessern. Zu den weiteren Unterstützungsmaßnahmen gehören die IT-Unterstützung per App bis 2025, die Sicherstellung der Eigenverantwortung des Gesundheitsministeriums bis 2027 und die Ausweitung des Programms auf weitere Provinzen bis 2026, wobei die Zielgruppen Erwachsene, Kinder unter 5 Jahren, schwangere Frauen und Familien in ländlichen und städtischen Gebieten in verschiedenen Gesundheitsbereichen wie medizinische Grundversorgung, Gesundheit von Müttern und Kindern, Impfungen, sexuelle und reproduktive Gesundheit und Gesundheitsförderung umfassen.
Schlüsselwörter
Gesundheit von Müttern
Wissenschaft und Forschung
Gesundheitspersonal der Primärversorgung
Gesundheit von Kindern
Ausbildung
Publikationen
i-MoMCARE: Innovative mobile Technologie für die Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern in Kambodscha - Studienprotokoll einer randomisierten kontrollierten Cluster-StudieErkenntnisse - Gelerntes
Herausforderungen
Zentrale Herausforderungen: Widerstände gegen Veränderungen: Das Personal der Gesundheitszentren und die VHSGs zögerten anfangs, digitale Tools einzuführen, da sie mit mobilen Gesundheitslösungen nicht vertraut waren. Einige VHSGs, insbesondere ältere Mitglieder, hatten Schwierigkeiten beim Übergang von der papierbasierten Berichterstattung zu einem digitalen System. Begrenzte digitale Kompetenz: Viele VHSGs verfügten nur über begrenzte Erfahrung im Umgang mit Smartphones und Apps, was umfangreiche Schulungen und kontinuierliche technische Unterstützung erforderte. Uneinheitliche Betreuung und Einbindung: Begrenzte Kapazitäten des Personals der Gesundheitszentren, den VHSGs aufgrund von Arbeitsbelastungen eine einheitliche Anleitung und Unterstützung zu bieten. Probleme mit der Netzwerkverbindung: In ländlichen Gebieten war die Mobilfunkabdeckung oft schlecht, was die Dateneingabe und Kommunikation in Echtzeit beeinträchtigte. Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Geräten: Nicht alle VHSGs hatten Zugang zu Smartphones, sodass Projektmittel für die Beschaffung und Verteilung bereitgestellt werden mussten. Integration in bestehende Gesundheitssysteme: Die Gewährleistung eines nahtlosen Datenflusses zwischen i-MoMCARE und den nationalen Gesundheitsinformationssystemen stellte aufgrund unterschiedlicher Datenstandards und Berichtsanforderungen eine Herausforderung dar.
Digitale Kompetenz
Zugang zum Internet
Verfügbarkeit der Infrastruktur
Ressourcenplanung und Nachhaltigkeit
Empfehlungen
Empfehlungen: Stärkung der Strategien zum Veränderungsmanagement: Durchführung von Workshops mit den VHSGs und dem Personal der Gesundheitszentren, um die Vorteile digitaler Gesundheitsmaßnahmen aufzuzeigen. Einsatz von Peer-Champions (Early Adopters), um zögerliche VHSGs zur Nutzung der Technologie zu ermutigen. Umfassende Schulung und Unterstützung: Entwicklung benutzerfreundlicher Schulungsmaterialien in der Landessprache und Angebot praktischer Übungen. Einrichtung eines Helpdesks oder eines digitalen Support-Netzwerks für Fehlerbehebung und Beratung. Verbesserung der Überwachungsmechanismen: Einführung regelmäßiger virtueller Check-ins zwischen VHSGs und Gesundheitszentren, um eine kontinuierliche Einbindung sicherzustellen. Nutzung von Leistungs-Dashboards zur Verfolgung der VHSG-Aktivitäten und zur Identifizierung von Bereichen, die zusätzliche Unterstützung benötigen. Systemintegration und Interoperabilität: Zusammenarbeit mit dem kambodschanischen Gesundheitsministerium, um i-MoMCARE an nationale Gesundheitsinformationssysteme anzupassen. Einführung standardisierter Datenformate, um eine reibungslose Integration mit anderen digitalen Gesundheitsplattformen zu gewährleisten. Identifizierte Best Practices: Nutzerzentriertes Design: Die Einbindung der VHSGs in die gemeinsame Gestaltung der Anwendung verbesserte die Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz. Schrittweise Einführung: Die phasenweise Umsetzung ermöglichte iterative Verbesserungen auf der Grundlage von Feedback.
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iDHA (Projekt-ID)
0imr1f
Projektlinks
https://i-momcare.uhs.edu.kh/imtecho-ui/Ursprung der Informationen
Projektbeteiligte
Datenquellenlink
N/AZur Plattform hinzugefügt am
2025-04-01
Projektredakteure
Letzte Aktualisierung durch
Sethuraman Venkatraman on 2025-04-07
Anzahl der Ansichten
252
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