Implementome logo

DOTOH Health

Ursprungssprache: Englisch
Cover image
Zielpopulation
Gesundheitspersonal/Gesundheitsstruktur , +6
Begünstigte51 - 250
EvidenzQualitativer Nachweis
Startdatum2022/07
EnddatumLaufend
StufeRoutineprojekt/Betrieb
Land
Senegal
Benin
Abdeckung
Regional
Anzahl der Implementierungsstandorte
N/A
Leitende Organisation
Implementierungspartner

Gesundheitsfokusbereich
Sexuelle und reproduktive Gesundheit
Gesundheit von Müttern und Kindern
Gesundheitsförderung
Dienstleistungen
Gemeinschaftsbasierte Informationssysteme
Elektronische Krankenakte
Geografische Informationssysteme (GIS)
Telemedizin
Ermöglichende Technologien
Internet der Dinge
5G
Telefon
Künstliche Intelligenz
Standards
PIX oder PIXm - (Mobile) Patientenidentifikator Querverweis
BPPC - Grundlegende Zustimmungen zum Datenschutz für Patienten
Andere
Mobiler Zugriff auf Krankenakten
Werkzeuge
Finanzierungsquellen
Spender
Geschäftsmodell
Abonnement
Nutzungsgebühr / Bezahlung pro Nutzung
Freemium
Finanzierer
Zusammenfassung
DOTOH Health ist eine innovative Telemedizin-Plattform zur Verbesserung der reproduktiven, mütterlichen und primären Gesundheitsversorgung in unterversorgten Gemeinden in Afrika. Mit einem umfassenden Ansatz, der Telekonsultationen, mobile Gesundheit (mHealth), SMS, Sprache, Video und geografische Informationssysteme (GIS) umfasst, geht DOTOH effektiv gegen kritische Hindernisse im Gesundheitswesen wie Entfernung, Kosten und Personalmangel vor. Dies hat die Bereitstellung einer zugänglichen, zeitnahen und erschwinglichen Gesundheitsversorgung ermöglicht, von der insbesondere Frauen, Kinder, Jugendliche und Heranwachsende profitieren. DOTOH ist in Benin und Senegal tätig und plant, seine Reichweite durch gemeinschaftsorientierte Innovationen und strategische Partnerschaften auf ganz Afrika auszudehnen. Zu den Zielen bis Mitte 2025 gehören die Durchführung von 500 Telekonsultationen in unterprivilegierten Gemeinden, die Aufklärung von 800 Personen über sexuelle und reproduktive Gesundheit und die Nutzung von GIS zur Ermittlung von drei Gebieten mit hohem Bedarf an telemedizinischen Diensten. Darüber hinaus will das DOTOH bis 2026 ein Pilotprojekt für ein abonnementbasiertes Telegesundheitsmodell mit 200 Nutzern durchführen und drei neue Gesundheitsdienstleister als strategische Partner einbinden, um die Leistungserbringung zu verbessern und die finanzielle Nachhaltigkeit sicherzustellen. Zu den Zielgruppen gehören Jugendliche, schwangere Frauen, Angehörige der Gesundheitsberufe, Erwachsene, ländliche Gemeinden, Frauen und Neugeborene, wobei der Schwerpunkt auf sexueller und reproduktiver Gesundheit, Gesundheitsförderung sowie der Gesundheit von Müttern und Kindern liegt.
Schlüsselwörter
Initiativen zur digitalen Gesundheit
Digitale Gesundheit
Gesundheit von Kindern
Telemedizin
Gesundheit von Müttern
Publikationen
Erkenntnisse - Gelerntes
Herausforderungen
Herausforderungen: - Einschränkungen der digitalen Infrastruktur: In ländlichen und abgelegenen Gebieten stellen eine schlechte Internetverbindung und eine geringe Smartphone-Verbreitung nach wie vor erhebliche Hindernisse für die Einführung von Telemedizin dar. Diese Herausforderungen haben die Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit von Telemedizin-Diensten für unterversorgte Bevölkerungsgruppen eingeschränkt. - Kulturelle und technologische Barrieren: Kulturelle Normen und begrenzte digitale Kompetenz bei einigen Nutzergruppen, insbesondere in ländlichen Gemeinden, haben zu Vorbehalten gegenüber der Nutzung von Telemedizin-Diensten geführt. - Finanzielle Nachhaltigkeit: Der Übergang von einem Freemium-Modell zu einem nutzungsabhängigen oder Abonnement-Modell bei gleichzeitiger Gewährleistung der Erschwinglichkeit für Nutzer mit geringem Einkommen war ein schwieriger Balanceakt. Die Sicherung einer nachhaltigen Finanzierung und von Partnerschaften erforderte erhebliche Anstrengungen.
Empfehlungen
Empfehlungen: - Kontextbezogene Partnerschaften nutzen: Beziehen Sie Gemeindevorsteher, lokale Nichtregierungsorganisationen, Gesundheitsdienstleister und Versicherer ein, um Vertrauen aufzubauen und kulturelle Barrieren zu überwinden. Die Zusammenarbeit mit Mobilfunkbetreibern kann die Netzabdeckung verbessern und unterversorgte Nutzer erreichen. - In vereinfachte Benutzeroberflächen und Multikanal-Ansätze investieren: Die Überwindung von Lücken in der digitalen Kompetenz durch sprachbasierte Dienste, SMS-Plattformen und leicht zu bedienende mobile Anwendungen hat sich als wirksam erwiesen. Dieser Ansatz gewährleistet die Zugänglichkeit auch für Nutzer ohne Smartphones oder Internetzugang. - Sich für politische Unterstützung einsetzen: Mit Regierungen und Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um Richtlinien für Telemedizin zu standardisieren und Rahmenbedingungen zu entwickeln, die eine regionenübergreifende Skalierbarkeit erleichtern. - Iterative Feedbackschleifen mit der Community: Führen Sie regelmäßige Community-Sitzungen durch, um Feedback zu Benutzerfreundlichkeit, Zufriedenheit und Verbesserungsmöglichkeiten zu sammeln, und lassen Sie die digitalen Gesundheitslösungen sogar von den Jugendlichen selbst testen. Dieses Feedback und diese Einbindung waren entscheidend für die Verfeinerung der Funktionen und die Steigerung der Akzeptanzraten. Positive Faktoren, die die Umsetzung beeinflussen: - Einbindung von Interessengruppen: Die Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern und staatlichen Gesundheitsbehörden kann die frühzeitige Akzeptanz und Glaubwürdigkeit in unterversorgten Gemeinden fördern. - Auszeichnungen und Fördermittel: Die Anerkennung durch Auszeichnungen wie den Marc Mitchell Leadership Award und den African Women in Digital Health Award sowie die Finanzierung durch Grand Challenges Canada bestätigten die Wirkung des Projekts und zogen neue Partner an. - Politischer Rückenwind: Die zunehmende staatliche Unterstützung für Telemedizin-Initiativen hat ein günstiges Umfeld für digitale Gesundheitsinnovationen geschaffen und ermöglicht reibungslosere Implementierungsprozesse. Bewährte Verfahren: - Skalierbarkeit durch modulares Design: Der Einsatz von Geografischen Informationssystemen (GIS) für gezielte Interventionen hat dazu beigetragen, Gebiete mit hohem Bedarf zu priorisieren, wodurch die Skalierung effizienter gestaltet wurde. - Kontinuierliche Schulung für Gesundheitsfachkräfte: Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen für Telemedizin-Anbieter gewährleisten Qualität und Konsistenz bei der Leistungserbringung. - Gemeinschaftsorientiertes Design: Die Einbindung der Endnutzer in die gemeinsame Gestaltung von Funktionen verbessert die Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz der Plattform. Implikationen für Forschung und Politik Die Skalierung der Telemedizinplattform von DOTOH erfordert kontinuierliche Forschung zu kosteneffizienten digitalen Lösungen, eine bessere Integration in Gesundheitssysteme, strategische Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern und robustere Datenschutzrahmen. Politische Entscheidungsträger müssen Vorschriften im Bereich der digitalen Gesundheit priorisieren, um die Einführung zu beschleunigen, während zukünftige Implementierungen die Nachahmung des gemeinschaftsorientierten Ansatzes von DOTOH berücksichtigen sollten, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
Empfehlungen
Projekte mit ähnlichen Dienstleistungen
Projekte mit ähnlichen Themen
Projects with similar insights
Weitere Fragen?
iDHA (Projekt-ID)
re805y
Projektlinks
https://dotoh.org
Ursprung der Informationen
Projektbeteiligte
Datenquellenlink
N/A
Zur Plattform hinzugefügt am
2024-12-11
Projektredakteure
Letzte Aktualisierung durch
Dr. Marlene Joannie BEWA on 2025-03-06
Anzahl der Ansichten
863
WHO-Klassifikationen
WHO LogoGeneva Digital Health Hub Logo