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MSF Telemedicine

Ursprungssprache: Englisch
Cover image
Zielpopulation
Bevölkerung (allgemein)
Begünstigte3001 - 10K
EvidenzBeides
Startdatum2010/06
EnddatumLaufend
StufeRoutineprojekt/Betrieb
Land
Jordanien
Palästina
Malawi
Sierra Leone
Indien
Demokratische Republik Kongo
Burkina Faso
Mali
Zentralafrikanische Republik
Libanon
Kamerun
Bangladesch
Kiribati
Simbabwe
Eswatini
Äthiopien
Guinea
Südsudan
Niger
Honduras
Liberia
Venezuela
Mosambik
Benin
Myanmar
Elfenbeinküste
Griechenland
Tansania
Haiti
Tadschikistan
Brasilien
Kenia
Somalia
Arabische Republik Syrien
Libyen
Irak
Iran
Chad
Thailand
Nigeria
Republik Serbien
Italien
Uganda
Kirgisistan
Afghanistan
Ukraine
Papua-Neuguinea
Usbekistan
Sudan
Kolumbien
Ägypten
Pakistan
Jemen
Mexiko
Malaysia
Mauretanien
Belgien
Abdeckung
International
Anzahl der Implementierungsstandorte
298
Leitende Organisation
Implementierungspartner
N/A

Gesundheitsfokusbereich
Alle
Dienstleistungen
Telemedizin
Ermöglichende Technologien
Internet der Dinge
Software
Telefon
Standards
N/A
Werkzeuge
Finanzierungsquellen
Spender
Geschäftsmodell
Kein Geschäftsmodell
Finanzierer
N/A
Zusammenfassung

Das Telemedizinprogramm bietet Telekonsultationsdienste sowie sichere Telemedizinlösungen an, die darauf ausgerichtet sind, die Bedürfnisse des medizinischen Personals bei MSF zu unterstützen und gleichzeitig eine Gemeinschaft für Wissensaustausch und klinische Zusammenarbeit aufzubauen.

Zu den Tele-Expertise-Dienstleistungen gehören:

- Fallmanagement: Ein Dienst für Kliniker in MSF-Projekten, der Zugang zu einem globalen Netzwerk von Spezialisten bietet, die fallbezogene klinische und medizinische Beratung über eine sichere Plattform anbieten.

- Video Fallbesprechung: Regelmäßige Videokonferenzen mit einem fest zugewiesenen Spezialisten zur Besprechung von Fällen und zur Stärkung der klinischen Praxis im Projekt.

Zu den Telemedizin-Lösungen gehören:

- Sichere Nachrichtenübermittlung: Eine Instant-Messaging-Anwendung, die speziell für Gesundheitswesen, die den Austausch von Fachwissen, Patienteninformationen und Dateien unter dem medizinischen Personal von MSF erleichtert.

- Telekonsultation (derzeit in der Pilotphase): Eine sichere und benutzerfreundliche Videokonferenzplattform, die es Patienten ermöglicht, mit medizinischem Fachpersonal von MSF in Kontakt zu treten, wodurch Reisehindernisse abgebaut werden.

Seit seiner Einführung im Jahr 2010 hat das Telemedizinprogramm dem medizinischen Fachpersonal dabei geholfen, geografische Hindernisse für eine gerechte, zugängliche und qualitativ hochwertige Patientenversorgung zu überwinden. Unsere Dienstleistungen wurden für alle MSF-Projekte konzipiert und verbinden ein globales Netzwerk von klinischen Spezialisten über sichere Kommunikationskanäle.

Schlüsselwörter
Telekompetenz
Telemedizin
Verbesserung der Qualität
Zugang zur Pflege
Telemedizin
Publikationen
Sieben Jahre Telemedizin bei Médecins Sans Frontières zeigen, dass das Angebot von direktem Fachwissen an vorderster Front einen klinischen und pädagogischen Nutzen bringtJahresbericht 2024 (DE)Jahresbericht 2025 (DE)Teledermatologie in ressourcenarmen Gebieten: die Erfahrungen von Ärzte ohne Grenzen mit einer mehrsprachigen Tele-Expertise-PlattformNutzer-Feedback zum MSF Tele-Expertise Service nach einem 4-jährigen Pilotversuch - eine umfassende AnalyseDie Entwicklung eines mehrsprachigen Instruments zur Erleichterung der Schnittstelle zwischen primärer und spezialisierter Versorgung in ressourcenarmen Gebieten: das MSF Tele-Expertise SystemInternationale Fragen: Teleneurologie in humanitären Krisen Lehren aus den Erfahrungen von Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières)
Erkenntnisse - Gelerntes
Herausforderungen

Wichtige Herausforderungen

  1. Die Entwicklung, Integration und Aufrechterhaltung des Telemedizinprogramms innerhalb von MSF erfordert erheblichen Zeitaufwand und kontinuierliche Investitionen.
  2. Technische Hindernisse: Eingeschränkte Internetverbindung und häufige Stromausfälle in abgelegenen Gebieten behindern die Nutzung des Dienstes. Zudem erschweren geringe digitale Kompetenzen und der begrenzte Zugang zu technologischen Geräten bei den Projektnutzern erschweren die vollständige Nutzung der Instrumente und Dienste der Telemedizin.
  3. Operative Einschränkungen: Eine hohe Fluktuation unter den Mitarbeitern vor Ort erschwert Schulungsmaßnahmen und beeinträchtigt eine konsistente Anwendung. Darüber hinaus schränkt die unzureichende Demokratisierung unter den vor Ort eingestellten Mitarbeitern in allen MSF-Projekten eine breit angelegte und gerechte Nutzung ein.
  4. Anpassung der Arbeitsabläufe: Die Telemedizin führt Veränderungen an traditionellen klinischen Arbeitsabläufen ein, was Zeit, Schulung und Unterstützung erforderlich, um eine effektive Einführung durch Gesundheitsdienstleister sicherzustellen.
  5. Einführung und Ausmaß: Trotz mehrjähriger Einführung wird die Telemedizin nach wie vor zu wenig genutzt – sie bearbeitet jährlich etwa 5.000 Fälle pro Jahr im Vergleich zu den 16 Millionen Konsultationen im Jahr 2024. Die Ausweitung der Nutzung bleibt eine zentrale Herausforderung.
  6. Einschränkungen des Dienstes: Anfragen aus Projekten nach dringender medizinischer Versorgung sind angesichts der zusätzlichen Schritte in telemedizinischen Arbeitsabläufen und der derzeitigen kapazitätsbedingten Einschränkungen des Programms schwer zu bewältigen.
  7. Herausforderungen im Personalbereich: Die Rekrutierung von Fachkräften in Feldern ist nach wie vor schwierig, was die Fähigkeit des Programms einschränkt, auf bestimmte klinische Bedürfnisse zu reagieren.

Empfehlungen
  1. Auswahl geeigneter Technologien: Einsatz einesStore-and-Forward-Systems (asynchrone Kommunikation) zur Überwindung von Verbindungsproblemen, zur Kostensenkung und zur Gewährleistung von Flexibilität für vielbeschäftigte Ärzte.
  2. Kontinuierliche Qualitätsverbesserung: Regelmäßige Wartung und Aktualisierungen der Plattform im Rahmen eines Qualitätssicherungsprogramms (QA). Und die Qualität der Versorgung im Rahmen des Programms durch die Überprüfung durch Fachärzte.
  3. Laufende Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse (14 peer-reviewte Studien) zum Aufbau von Evidenz und Glaubwürdigkeit.
  4. Stabile Koordination und Vertrauensbildung: Ein beständiges medizinisches Koordinationsteam verbesserte die Nachsorge und stärkte das Vertrauen der Nutzer sowie die Zusammenarbeit zwischen Überweisern und Spezialisten seit 2013.
  5. Nutzung mobiler Technologie: Verstärkter Einsatz von Mobiltelefonen mittels sicherer Tools zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Koordinatoren und Spezialisten.
  6. Seit 2016 stehen entsprechende Ressourcen zur Verfügung 2016 zur Verfügung, zusammen mit einem Programmteam und regionalen Umsetzern für die kontinuierliche Zusammenarbeit mit unseren Nutzern und Projektteams.
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iDHA (Projekt-ID)
pz83fc
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Zur Plattform hinzugefügt am
2024-09-19
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Letzte Aktualisierung durch
Valentine Maury on 2026-06-01
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