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Prepare for a Better Tomorrow ('Teguro Ejo Heza')

Ursprungssprache: Englisch
Cover image
Zielpopulation
Heranwachsende (12 bis 18)
Begünstigte100001 - 500K
EvidenzQuantitativer Nachweis
Startdatum2021/06
Enddatum2027/06
StufeRoutineprojekt/Betrieb
Land
Ruanda
Abdeckung
National
Anzahl der Implementierungsstandorte
1
Leitende Organisation
Implementierungspartner

Gesundheitsfokusbereich
Psychische Gesundheit
Dienstleistungen
Lernen und Ausbildung
Telemedizin
Ermöglichende Technologien
Telefon
Standards
N/A
Werkzeuge
N/A
Finanzierungsquellen
Spender
Geschäftsmodell
Andere
Finanzierer
Zusammenfassung
Tegura Ejo Heza (TEH) ist die erste von Jugendlichen getragene digitale Initiative für psychische Gesundheit, die darauf abzielt, die psychische Gesundheitskompetenz, die psychosoziale Unterstützung und den Zugang zur Versorgung für ruandische Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren in einem Post-Genozid-Kontext zu verbessern. TEH kombiniert Bohoka ("befreie dich"), eine digitale Lern- und Peer-Unterstützungsplattform, mit Turi Kumwe ("wir sind zusammen"), einem Offline-Peer-Unterstützungsprogramm, um kulturell relevante Ressourcen für psychische Gesundheit, von Peers geleitete Workshops und Verbindungen zu Diensten anzubieten. Bohoka nutzt einen Chatbot, um interaktive Informationen zur psychischen Gesundheit, Quizfragen zur Selbsteinschätzung, Wohlfühltipps und direkte Überweisungswege zu geschultem Gesundheitspersonal anzubieten. Über Turi Kumwe wurden junge Freiwillige im Alter von 15 bis 23 Jahren ("Wellness Warriors") geschult, um Aufklärungsgespräche über psychische Gesundheit, Gruppendiskussionen und Peer-Support-Sitzungen zu moderieren und so sichere Räume für offene Gespräche und den Abbau von Stigmatisierung zu schaffen. TEH hat bereits mehr als 2.000 Jugendliche in zwei städtischen Jugendzentren erreicht und will nun 140.000 Jugendliche (2024-2027) über Schulen, Jugendzentren und die digitale Öffentlichkeit erreichen, um das Problem der geringen psychischen Gesundheitskompetenz, der Stigmatisierung und des begrenzten Zugangs zu Dienstleistungen anzugehen.
Schlüsselwörter
Psychische Gesundheit
Gesundheit von Kindern
Digitale Gesundheitslösungen
Publikationen
Erkenntnisse - Gelerntes
Herausforderungen
1) Herausforderung hinsichtlich Engagement und Relevanz: Der Aufbau von Vertrauen im Bereich der psychischen Gesundheit stellte aufgrund von Stigmatisierung und kulturellen Normen weiterhin ein erhebliches Hindernis dar. Viele junge Menschen zögerten angesichts des hohen Stigmatisierungsgrades im Kontext nach dem Völkermord, Hilfe in Anspruch zu nehmen; 2) Herausforderung der Zugänglichkeit: Begrenzter Internetzugang und mangelnde Verfügbarkeit von Geräten bedeuteten, dass rein digitale Lösungen nicht realisierbar waren. 3) Herausforderung der Benutzerfreundlichkeit, geringe digitale Kompetenz und geringe Kenntnisse im Bereich psychische Gesundheit: Die Zielgruppe wies ein geringes Maß an digitaler Kompetenz und Wissen über psychische Gesundheit sowie begrenzte Lese- und Schreibfähigkeiten auf.
Empfehlungen
1) Die gemeinsame Gestaltung mit Jugendlichen verbessert das Engagement und die Relevanz: Durch die Einbindung von Jugendlichen in die Konzeption, Erprobung und Umsetzung von TEH wurde sichergestellt, dass die Plattform kulturell relevant, jugendfreundlich und auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. So räumte TEH beispielsweise mit dem Irrglauben auf, dass psychische Probleme nur dann real seien, wenn sie sichtbar seien, indem Inhalte zu frühen Anzeichen und Symptomen psychischer Erkrankungen integriert wurden; 2) Die Nutzung vielfältiger Bereitstellungskanäle verbessert die Zugänglichkeit: TEH musste Online-Inhalte (Bohoka) mit Offline-Methoden (Turi-Kumwe-Workshops, gedruckte Flyer und persönliche Moderation) kombinieren, um die Zugänglichkeit für alle Nutzer zu gewährleisten. Ein dualer Ansatz (digital und persönlich) erhöhte die Zugänglichkeit für Jugendliche in Umgebungen mit geringer Internetverbindung. Tablets wurden strategisch in Jugendzentren platziert, und Peer-Moderatoren (Wellness Warriors) führten Workshops unter Verwendung von Online- und Offline-Materialien durch, um sicherzustellen, dass die Aufklärung über psychische Gesundheit die Jugendlichen trotz digitaler Barrieren erreichte; 3) Die Gestaltung für geringe digitale und psychische Gesundheitskompetenz erhöht die Benutzerfreundlichkeit Herausforderung: TEH wurde mit minimalen Texteingaben, vorgefertigten Eingabeaufforderungen und visuellen Inhalten konzipiert, wodurch es auch für Personen mit geringer Lese- und Schreibkompetenz einfach zu bedienen ist. Alle Inhalte wurden von Muttersprachlern ins Kinyarwanda übersetzt, um kulturelle und sprachliche Genauigkeit zu gewährleisten.
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iDHA (Projekt-ID)
z8t3l4
Projektlinks
https://www.ylabsglobal.org/work/all/tegura-ejo-heza
Ursprung der Informationen
Website
Datenquellenlink
https://www.ylabsglobal.org/work/all/tegura-ejo-heza
Zur Plattform hinzugefügt am
2025-02-14
Projektredakteure
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Letzte Aktualisierung durch
Sophie Delaigue on 2025-02-14
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298
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