Scaling up telemedicine in Nepal
Ursprungssprache: Englisch
Land
Nepal
Abdeckung
Regional
Anzahl der Implementierungsstandorte
250
Leitende Organisation
Implementierungspartner
Gesundheitsfokusbereich
Gesundheit von Müttern und Kindern
Primäre Gesundheitsversorgung
Sexuelle und reproduktive Gesundheit
Hautkrankheiten
Dienstleistungen
Telemedizin
Ermöglichende Technologien
Software
Standards
N/A
Werkzeuge
N/A
Finanzierungsquellen
Spender
Geschäftsmodell
Kein Geschäftsmodell
Finanzierer
Zusammenfassung
Nepal, ein Binnenstaat im Himalaya, weist eine große geografische Vielfalt auf, von den fruchtbaren Terai-Ebenen bis zu den hohen Gebirgsketten. Dieses abwechslungsreiche Gelände stellt erhebliche Herausforderungen für die Entwicklung und den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen dar, insbesondere für abgelegene und isolierte Gemeinden. Um diese Probleme anzugehen, zielt das vorgeschlagene Projekt darauf ab, ab 2025 in 100 Gesundheitseinrichtungen in der Provinz Koshi eine groß angelegte Telemedizin einzuführen. Diese Initiative zielt darauf ab, kostengünstige Lösungen im Gesundheitswesen anzubieten und den Zugang sowie die Ergebnisse für unterversorgte Bevölkerungsgruppen, insbesondere für schutzbedürftige Gruppen wie Frauen und ältere Menschen, zu verbessern. Zu den wichtigsten Schwerpunkten im Gesundheitsbereich gehören sexuelle und reproduktive Gesundheit, primäre Gesundheitsversorgung, Hautkrankheiten sowie die Gesundheit von Müttern und Kindern, wobei die allgemeine Bevölkerung, ländliche Gemeinden, Frauen und Personen ab 65 Jahren im Fokus stehen.
Aktueller Stand des Projekts: 107 Standorte sind für den Einsatz von Telemedizin ausgestattet, 1509 Telekonsultationen wurden durchgeführt (~60 % Frauen), 231 FCHVs wurden für die Interessenvertretung geschult, 10 Standorte werden gemeinsam mit den Gemeinden finanziert. Das Projekt läuft noch, und detailliertere Informationen zum Umsetzungsprozess und zu den Auswirkungen der Telemedizin werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.
Schlüsselwörter
Fern-Telekonsultation
Telekompetenz
Publikationen
Erkenntnisse - Gelerntes
Herausforderungen
- Die Nutzung der Telemedizin variiert je nach Standort aufgrund unterschiedlicher lokaler Organisationsstrukturen, der Verfügbarkeit von Personal und des Grades der Eigenverantwortung. - In vielen ländlichen und bergigen Gebieten ist die Internetverbindung unzuverlässig, was die regelmäßige Erbringung von Telekonsultationsdiensten beeinträchtigt. - Das Gesundheitspersonal ist einer hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt und erhält nur begrenzte Anreize, was zu einer geringeren Motivation führt, Telekonsultationen in die tägliche Praxis zu integrieren. - Die hohe Fluktuation des Gesundheitspersonals beeinträchtigt die Kontinuität der Versorgung und erfordert wiederholte Schulungsmaßnahmen.
Kulturelle und kontextuelle Hindernisse
Einbeziehung der Interessengruppen und Anpassung
Verfügbarkeit der Infrastruktur
Ressourcenplanung und Nachhaltigkeit
Empfehlungen
- Bieten Sie Einrichtungen, die mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, gezielte unterstützende Supervision an und passen Sie die Unterstützung an deren Erfahrungsstand an, um die Nutzung von Telekonsultationen zu stabilisieren. - Stärken Sie die Zusammenarbeit mit lokalen Internetanbietern und prüfen Sie alternative Verbindungsmöglichkeiten wie Mobilfunknetze oder Relaisstationen, um die Kontinuität der Dienstleistungen zu verbessern. - Beziehen Sie Kommunen und lokale Führungskräfte ein, um die Arbeitsorganisation auf Einrichtungsebene zu unterstützen, und würdigen Sie das Engagement der Mitarbeiter durch nicht-finanzielle Anreize wie Urkunden, Weiterbildungsmöglichkeiten und institutionelle Sichtbarkeit. - Einen „Train-the-Trainer“-Ansatz anwenden, bei dem pro Standort mindestens eine geschulte Ansprechperson vorhanden ist, kombiniert mit kurzen praktischen Schulungen und anschließender Supervision, um die Auswirkungen der Personalfluktuation zu begrenzen.
Empfehlungen
Projekte mit ähnlichen Dienstleistungen
Projekte mit ähnlichen Themen
Projects with similar insights
Weitere Fragen?
iDHA (Projekt-ID)
0r6p01
Projektlinks
https://koshi.dghub.orgUrsprung der Informationen
Projektbeteiligte
Datenquellenlink
N/AZur Plattform hinzugefügt am
2025-01-22
Projektredakteure
Letzte Aktualisierung durch
Mirana Michelle on 2026-02-09
Anzahl der Ansichten
271
WHO-Klassifikationen




